
Kennst du das?
Der Griff zum Anschnallgurt im Auto fühlt sich plötzlich wie eine akrobatische Höchstleistung an. Oder noch klassischer: Du möchtest morgens einfach nur in deine Jacke schlüpfen, doch der Weg in den Ärmel wird von einem stechenden Schmerz gestoppt, der dir fast den Atem raubt.
Schulterschmerzen sind längst ein Volksleiden. Ob es das klassische Impingement-Syndrom, die gefürchtete „Frozen Shoulder“ oder die Kalkschulter ist: Die Bewegungseinschränkungen sind oft so verbreitet wie frustrierend. Viele Betroffene können den Arm kaum noch über die Horizontale heben oder hinter den Rücken führen – der Alltag wird zum Hindernisparcours.
Der klassische Weg: Zwischen Cortison und Skalpell
Die herkömmliche Medizin bietet meist ein Standard-Repertoire: Schmerzmittel, Cortison-Injektionen oder im Zweifel die Empfehlung zur Operation, um „Platz zu schaffen“ (Acromioplastik) oder Sehnen zu flicken. Das klingt im ersten Moment logisch, setzt aber meist am Ende der Kette an – am Symptom (der Folge), nicht an der eigentlichen Ursache.
Die Problematik: Der moderne „Vorderseiten-Mensch“
Warum macht die Schulter eigentlich „dichtht“? Aus der Sicht von Liebscher & Bracht ist die Schulter oft gar nicht im klassischen Sinne kaputt, sondern schlichtweg zu fest.
Die Schulter ist das beweglichste Gelenk in unserem Körper und wir nutzen diese Beweglichkeit in der Regel nur zu 2-3% aus.
Das Hauptproblem in der heutigen Zeit ist die zu einseitige Nutzung unserer Gelenke.
Wir sind hierbei zum „Vorderseiten-Menschen“ mutiert: Wir arbeiten vor dem Körper, wir essen vor dem Körper, wir tippen am Smartphone vor dem Körper.
Die Folgen dieser permanenten Einseitigkeit sind fatal:
- Massive Verkürzung:
Die Brustmuskulatur und die vorderen Anteile der Schulter bauen durch die fehlende Dehnung eine enorme Spannung auf. - Fehlstand im Gelenk:
Der Oberarmkopf wird durch diesen permanenten Zug nach vorne und oben ununterbrochen gegen das Schulterdach (Acromion) gepresst. - Die Enge-Falle:
Der Raum für Sehnen (wie die wichtige Supraspinatussehne oder zu deutsch Armhebersehne) und Schleimbeutel wird extrem eng – das klassische Impingement-Syndrom ( Schulter-Engpass-Syndrom) ist vorprogrammiert.
Mal so gefragt: Wann hast du deine Arme das letzte Mal mit voller Kraft weit nach hinten oder oben gestreckt?
Deine Schulter ist heutzutage oft wie ein Sportwagen, der jahrelang nur im ersten Gang in der 30er-Zone bewegt wurde – sie verlernt ihre eigentliche Freiheit.
Checkliste: 3 Anzeichen, dass deine Schulter „zu eng“ wird
Bevor es zum chronischen Schmerz kommt, sendet der Körper oft subtile Warnsignale. Erkennst du dich hier wieder?
- Der Schürzengriff-Test:
Fällt es dir schwerer als früher, die Hand auf den Rücken zu führen (z. B. beim Schließen des BHs oder beim Einstecken des Geldbeutels)? - Die Über-Kopf-Blockade:
Spürst du einen stechenden Schmerz oder ein Blockadegefühl, wenn du den Arm seitlich über die Schulterhöhe hebst - Das Nacht-Signal:
Wachst du auf, wenn du nachts auf der betroffenen Schulter liegst, weil sich ein dumpfer Druck aufbaut?
Dein Weg aus der Schmerzfalle: Lösungsansätze
Die gute Nachricht ist: Was wir durch Einseitigkeit „festgezogen“ haben, können wir durch gezielte Reize wieder lösen. Wir müssen dem Gelenk den Raum zurückgeben, den es braucht.
Durch die Kombination aus Osteopressur (um das Schmerzprogramm im Gehirn zu „resetten“) und speziellen Engpassdehnungen reduzieren wir die muskulär-fasziale Spannung nachhaltig.
Schau dir hier direkt das Video von Roland Liebscher-Bracht an und mache gleich mit, um den „Vorderseiten-Zug“ zu lockern:
Zeit für deine persönliche Freiheit
Theorie ist gut, aber Schmerzfreiheit in der Praxis ist besser. Wenn du merkst, dass du alleine nicht weiterkommst oder eine professionelle, fachmännische Anleitung wünschst, bin ich für dich da.
In meinen Praxen in Rostock und Halle schauen wir uns genau an, wo deine individuellen Engpässe liegen.
Nutze meine Expertise für deinen Weg zurück in die Bewegung!
Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass deine Schulter wieder das tut, was sie am besten kann: Dich frei durch den Tag begleiten.
Hallo, mein Name ist
Thomas Aust
Ihr Partner für ein schmerzfreies Leben
Als zertifizierter Liebscher & Bracht Schmerztherapeut begleite ich Sie mit Empathie und fachlicher Expertise auf Ihrem Weg aus dem Schmerz. Meine eigene Geschichte vom Schmerzpatienten zum Therapeuten treibt mich täglich an, Ihnen die bestmögliche „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu bieten – präzise, nachhaltig und individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
So erreichen Sie mich:
Möchten Sie den ersten Schritt in ein beweglicheres Leben gehen? Sie können Termine ganz einfach telefonisch vereinbaren.
für Halle & Umgebung:
für Rostock & Umgebung:
+49(0) 381 - 51079743
Hinweis: Die gezeigten Übungen dienen der Prävention und allgemeinen Gesundheitsförderung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung bei akuten medizinischen Problemen.
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