Nackenretter – Liebscher & Bracht Original

49,95 

  • Anatomische Dekompression:
    Ermöglicht eine gezielte Entlastung der Halswirbelsäule durch passives Überstrecken in die natürliche Lordose.
  • Modularer Support:
    Durch zwei unterschiedliche Aufsätze lässt sich die Intensität der Dehnung exakt an die aktuelle Beweglichkeit der Nackenwirbel anpassen.
  • ​Interstitielle Reizsetzung:
    Die spezifische Formgebung ermöglicht einen gezielten Druck auf die Sehnenansätze direkt am Knochen (hintere Schädelkante), um muskulär-fasziale Spannungen am Ursprung zu lösen.
  • Prävention von Steilstellung:
    Wirkt der modernen „Smartphone-Nacken“-Haltung entgegen, indem die verkürzte vordere Halsmuskulatur reflektorisch entspannt wird.
  • ​Entlastung der Kopfgelenke:
    Durch die Reduktion myofaszialer Spannungen im Bereich der obersten Wirbelsegmente können spannungsbedingte Kopfschmerzen effektiv gemindert werden.

Der Nackenretter

Die Ursache für chronische Nackenschmerzen liegt heute selten in einer strukturellen Schwäche, sondern fast immer in einer einseitigen Beugedominanz. Stundenlange Arbeit am Bildschirm und der Blick aufs Handy führen dazu, dass der Kopf permanent vor der Körperstatik gehalten wird. Die Muskulatur an der Halsvorderseite verkürzt, während die Nackenstrecker Schwerstarbeit leisten müssen, um den Kopf gegen die Schwerkraft zu halten. Die Folge ist eine dauerhafte Kompression der Bandscheiben und eine Verfestigung der Faszien.

​Der Nackenretter setzt genau an diesem mechanischen Missverhältnis an. Im Gegensatz zu herkömmlichen Entspannungskissen bietet er eine feste, ergonomisch berechnete Unterlage, die den Nacken in eine sanfte Rückbeuge (Extension) führt.

​Die Funktionalität im Detail:

Das Tool nutzt das Prinzip der passiven Dehnung kombiniert mit osteopressur-ähnlichen Reizen. Während man auf dem Gerät liegt, sorgt das Eigengewicht des Kopfes dafür, dass sich die Wirbelzwischenräume an der Vorderseite öffnen. Die Erhöhungen am Gerät sind so positioniert, dass sie nicht den Muskelbauch triggern, sondern die Sehnenansätze entlang der gesamten hinteren Schädelkante erreichen.
​Dabei wird der gesamte Bereich vom Hinterhauptbein bis hin zu den knöchernen Fortsätzen hinter den Ohren (Mastoid) bearbeitet. Dieser spezifische Druck auf die Knochenhaut signalisiert dem Gehirn, den überhöhten Tonus der gesamten Nackenmuskulatur sofort herunterzufahren.

​Das System ist modular aufgebaut:

​Stufe 1: Für Einsteiger oder bei starker Steilhaltung der HWS, um das Gewebe behutsam an die Streckung zu gewöhnen.
​Stufe 2: Erhöht den Winkel und intensiviert den Dehnreiz sowie den Druck auf die knöchernen Übergänge der oberen Halswirbelsäule.

​Durch diese kontrollierte Anwendung wird der Zug auf die Halswirbel minimiert, die Durchblutung gefördert und die physiologische Statik des Schädels wiederhergestellt.