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Hängen deine Schultern oft nach vorne? Spürst du einen ständigen Zug im Nacken oder ein Engegefühl in der Brust? Damit bist du nicht allein – aber du solltest verstehen, dass „Haltung bewahren“ allein hier nicht weiterhilft.

Das Problem: Die biologische Anpassung an den „Vorbeuge-Alltag“

Unser Körper ist ein Meister der Anpassung. Da sich unser moderner Alltag fast ausschließlich vor dem Körper abspielt (Smartphone, Laptop, Autofahren), verharrt unser System in einer permanenten Beugehaltung.

Das Missverständnis: Viele glauben, ein Rundrücken sei eine reine Schwäche der Rückenmuskulatur.
Die Realität: Es ist ein massiver Widerstand von der Vorderseite. Die Muskeln und Faszien im Brustbereich passen sich der Beugehaltung an – sie verkürzen sich und bauen eine enorme Spannung auf. Diese Spannung zieht deine Schultern wie ein zu kurzes Gummiband nach vorne innen.

Kritisch hinterfragt: Warum „Gerade sitzen“ eine physikalische Sackgasse ist

Vielleicht kennst du das: Du nimmst dir fest vor, dich heute mal „richtig“ hinzusetzen, aber schon nach wenigen Minuten sinkst du wieder in dich zusammen. Der ständige Rat von außen – „Setz dich doch mal gerade hin!“ oder „Zieh die Schultern zurück!“ – fühlt sich für dich wahrscheinlich nur noch frustrierend an. Und das aus gutem Grund: Dein Körper lässt es schlichtweg nicht mehr so einfach zu.

Stell dir vor, du versuchst eine Tür zu öffnen, die von der anderen Seite mit einem starken Gummiseil zugezogen wird. Du kannst sie mit viel Kraft kurz aufhalten, aber sobald du lockerlässt, knallt sie wieder zu. Genau das passiert in deinem Oberkörper: Deine Rückenmuskeln müssen gegen die massiv verkürzte Brustmuskulatur und verklebte Faszien ankämpfen.

Das Ergebnis: * Du verbrauchst enorm viel Energie für eine „künstlich“ aufrechte Haltung.

Die Muskulatur im Rücken übersäuert und verkrampft durch die Dauerbelastung.

Am Ende hast du nicht nur eine schlechte Haltung, sondern zusätzlich Schmerzen zwischen den Schulterblättern.

Die Lösung liegt nicht im Ziehen nach hinten, sondern im Lösen von vorne. Nur wenn wir den Zugwiderstand auf der Brustseite aufbrechen, sinken deine Schultern ganz ohne Kraftaufwand wieder in ihre natürliche, entspannte Position.

Die Lösung: Die gezielte Engpassdehnung

Um die Schulter wieder in ihre physiologische Position zu bringen, nutzen wir die Methode nach Liebscher & Bracht. Wir dehnen die vordere Kette aktiv auf, um dem Gehirn zu signalisieren: Dieser Raum ist wieder frei.

Eine effektive Übung für den Einstieg:

Stell dich in eine Ecke oder einen Türrahmen. Lege die Unterarme links und rechts an die Wand (Ellbogen leicht über Schulterhöhe). Tritt nun mit einem Fuß nach vorne und lehne deinen Brustkorb sanft in die Dehnung hinein. Spürst du den Zug in der Brust? Genau hier lösen wir die Fesseln deines Schultergelenks.

Fazit

Eine funktionelle Haltung ist keine Frage der Disziplin, sondern eine Frage der Beweglichkeit. Wenn du die Enge in der Brust löst, schaffst du die Voraussetzung für ein entlastetes Schultergelenk und eine freiere Atmung.

Du möchtest wissen, wie du deine individuellen Blockaden lösen kannst?

In meinen Praxen in Rostock und Halle schauen wir uns deine Bewegungsmuster genau an. Gemeinsam arbeiten wir daran, die muskulär-faszialen Engpässe zu lockern und deine physiologische Beweglichkeit zu fördern.

 

Im folgenden Video findest du weiterführende Erklärungen und Übungen mit Roland Liebscher-Bracht.
Hinweis: Die gezeigten Übungen dienen der Prävention und allgemeinen Gesundheitsförderung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung bei akuten medizinischen Problemen.

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