Das Karpaltunnelsyndrom:

​Kribbelnde Finger, Taubheitsgefühle in der Nacht oder ein plötzlicher Kraftverlust beim Greifen – das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist für viele Betroffene ein Schreckgespenst, das meistens mit einer baldigen Operation verbunden wird. Doch was, wenn wir die Ursache nicht im „zu engen Tunnel“, sondern im zu hohen Zug der Sehnen suchen?

​Die anatomische Engstelle: Ein Nadelöhr unter Spannung

Der Karpaltunnel an deiner Handwurzel ist ein anatomisch begrenzter Raum. Durch ihn verlaufen der Nervus medianus (zuständig für Daumen, Zeige- und Mittelfinger) sowie neun Beugesehnen. Nach oben wird dieser Kanal durch ein festes Band, das Retinaculum flexorum, abgeschlossen.

​Die herkömmliche Sichtweise:

In der klassischen Medizin wird oft davon ausgegangen, dass das Band schlichtweg zu eng ist oder entzündliche Prozesse den Platz rauben. Die Konsequenz ist meist die operative Durchtrennung des Bandes, um mechanisch Platz zu schaffen.

​Die Sichtweise von Liebscher & Bracht: Der Teufelskreis der Spannung

​Wir betrachten das Problem einen Schritt früher: Warum wird es im Tunnel eigentlich zu eng?

  1. Einseitige Alltagshaltung:
    Unser moderner Alltag findet fast nur noch in „engwinkligen“ Positionen statt – Tastaturarbeit, Smartphone-Nutzung oder monotone handwerkliche Tätigkeiten. Wir nutzen nur noch einen Bruchteil der möglichen Gelenkwinkel.
  2. Muskulär-fasziale Verkürzung:
    Durch diese Einseitigkeit passen sich Muskeln und Faszien an. Sie „verkürzen“ und bauen eine enorme Grundspannung auf.
  3. Der „Flaschenzug-Effekt“:
    Die verkürzten Muskeln üben einen permanenten, hohen Zug auf die Sehnen aus, die durch den Karpaltunnel laufen.
  4. Reparaturstau und Schwellung:
    Durch den Dauerzug entstehen mikroskopisch kleine Risse in den Sehnen. Der Körper versucht diese zu reparieren, was zu Schwellungen führt. Da der Tunnel durch das feste Band nach oben begrenzt ist, steigt der Innendruck massiv an. Der Medianusnerv wird komprimiert – es entstehen Schmerzen und Taubheit.

​Der Weg in die Schmerzfreiheit: Hilfe zur Selbsthilfe

Unser Ziel (als Liebscher & Bracht Schmerzspezialisten) ist es, den Druck dort zu nehmen, wo er entsteht. Statt das schützende Band operativ zu zertrennen, senken wir die muskulär-fasziale Spannung im Unterarm. Sobald der Zug nachlässt, können die Sehnen abschwellen, der Nerv bekommt wieder Raum und die Symptome klingen ab.

​In meiner Praxis nutzen wir dafür das bewährte Drei-Säulen-Modell:

  • Osteopressur:
    Durch gezielten Druck auf spezifische Knochenpunkte „löschen“ wir die fehlerhaften Spannungsprogramme im Gehirn. Der Muskel entspannt sich oft unmittelbar.
  • Faszien-Rollmassage:
    Wir unterstützen den Stoffwechsel im Gewebe, um Schwellstoffe schneller abzutransportieren.
  • Engpassdehnungen:
    Ich leite dich an, die verkürzten Strukturen nachhaltig zu dehnen.

​Deine Perspektive: In 3 bis 5 Sitzungen zum eigenen Experten

​Das Besondere an dieser Therapie: Du bist nicht dauerhaft von mir als Therapeut abhängig. In der Regel reichen 3 bis 5 Behandlungen aus, um den Prozess der Heilung massiv zu beschleunigen.
​Das Wichtigste ist jedoch: Ich bringe dir bei, wie du dir selbst hilfst. Du erlernst Techniken, die du zu Hause eigenständig durchführen kannst. So sorgt du selbst dafür, dass die Spannungen niedrig bleiben und das Problem nicht wiederkehrt. Das Ziel ist deine dauerhafte Schmerzfreiheit durch Eigenverantwortung.

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Gemeinsam geht es oft leichter – Deine persönliche Begleitung

Manchmal ist es gar nicht so einfach, die Übungen alleine korrekt umzusetzen, besonders wenn die Schmerzen sehr akut sind oder man unsicher ist, ob man die richtige Stelle trifft.
​Wenn du das Gefühl hast, alleine nicht recht voranzukommen, oder wenn du dir eine präzise Anleitung wünscht, die genau auf deine körperliche Situation zugeschnitten ist, bin ich gerne für dich da. In meiner Praxis in Rostock oder Halle schauen wir uns gemeinsam an, wo deine individuellen Engpässe liegen. Wir können die Übungen so anpassen, dass sie für dich optimal funktionieren, damit du wieder mit Vertrauen in deine eigene Beweglichkeit findest.
​Melde dich einfach bei mir, wenn du Unterstützung auf deinem Weg in die Schmerzfreiheit möchtest – ich begleite dich gerne.

Thomas Aust - Liebscher & Bracht Schmerztherapie in Rostock

Hallo, mein Name ist

Thomas Aust

Ihr Partner für ein schmerzfreies Leben

Als zertifizierter Liebscher & Bracht Schmerztherapeut begleite ich Sie mit Empathie und fachlicher Expertise auf Ihrem Weg aus dem Schmerz. Meine eigene Geschichte vom Schmerzpatienten zum Therapeuten treibt mich täglich an, Ihnen die bestmögliche „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu bieten – präzise, nachhaltig und individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

​So erreichen Sie mich:

Möchten Sie den ersten Schritt in ein beweglicheres Leben gehen? Sie können Termine ganz einfach telefonisch vereinbaren.

für Halle & Umgebung:

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Hinweis: Die gezeigten Übungen dienen der Prävention und allgemeinen Gesundheitsförderung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung bei akuten medizinischen Problemen.

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