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Hast du dich schon einmal gefragt, warum dein Ellenbogen ausgerechnet bei den kleinsten Bewegungen im Alltag streikt?

Ob beim Zähneputzen, dem Heben der Kaffeetasse oder dem Tippen am Laptop – der Schmerz kommt oft schleichend, aber gewaltig. In seinem aktuellen Video erklärt Roland Liebscher-Bracht die wahren Ursachen hinter Tennisarm, Golferellenbogen und Co.

​Doch was steckt biomechanisch wirklich dahinter?

Lass uns tief in die Theorie eintauchen und schauen, wie unser moderner Lebensstil unsere Gelenke regelrecht „festfährt“.

Die Ursache: Funktionelle Verkürzungen durch einseitige Nutzung

Nach der Liebscher & Bracht-Theorie sind Schmerzen im Ellenbogen selten die Folge einer echten strukturellen Schädigung oder Entzündung. Vielmehr handelt es sich um Alarmschmerzen.
​Unser Ellenbogengelenk ist theoretisch für ein riesiges Spektrum an Winkeln und Drehungen gebaut.

Doch wie sieht unser Alltag aus?

  • Die „Tastatur-Starre“:
    Stundenlanges Tippen hält die Unterarme in einer permanenten, leichten Anspannung und fast immer im gleichen Winkel.
  • Smartphone-Haltung:
    Der Arm ist meist angewinkelt, die Finger führen kleinteilige, repetitive Bewegungen aus.
  • Einseitige Belastungen:
    Ob beim Tragen schwerer Einkaufstüten oder dem Halten des Lenkrads – wir nutzen oft nur einen Bruchteil der möglichen Gelenkwinkel.

Das Problem: Durch diese Einseitigkeit verkürzen und „verfilzen“ die muskulär-faszialen Strukturen rund um den Ellenbogen. Die Beuger und Strecker im Unterarm bauen eine so enorme Spannung auf, dass der Druck im Gelenk massiv ansteigt. Das Gehirn registriert diese drohende Überlastung (Verschleiß) und schaltet den Alarmschmerz – als Warnung:

„Stopp, wenn du so weitermachst, geht das Gelenk kaputt!“

​Warum herkömmliche Methoden oft scheitern

​Oft wird bei Ellenbogenschmerzen zu Schonung, Schmerzmitteln oder gar Cortison geraten. Kritisch hinterfragt müssen wir feststellen: Das bekämpft das Symptom, aber nicht die Ursache. Schonen führt sogar dazu, dass die Faszien noch weiter verkleben, da der nötige Bewegungsreiz fehlt. Wir müssen nicht weniger tun, sondern das Richtige.

​Der Lösungsansatz: Die Spannungen gezielt „herunterfahren“

Unser Ziel ist es, die muskulär-fasziale Spannung so weit zu senken, dass das Gehirn keinen Grund mehr hat, den Alarmschmerz zu senden.

Das erreichen wir durch drei Säulen:

  1. Osteopressur:
    Durch Druck auf spezifische Knochen-Rezeptoren wird der muskuläre „Spannungsspeicher“ im Gehirn quasi gelöscht. (Das ist der Teil, den wir gemeinsam in meiner Praxis in Rostock oder Halle angehen).
  2. Engpassdehnungen:
    Gezielte Übungen, die die verkürzten Strukturen wieder in ihre ursprüngliche Länge bringen.
  3. Faszien-Rollmassage:
    Um das Gewebe geschmeidig zu machen und Abfallstoffe abzutransportieren.

Jetzt bist du dran: Hol dir deine Beweglichkeit zurück!

Theorie ist wichtig, aber die echte Veränderung passiert in der Praxis. Roland zeigt im Video genau die Übungen, mit denen du heute noch beginnen kannst, den zu hohen Druck aus deinem Ellenbogen zu nehmen.

Mein Tipp als Therapeut: Warte nicht, bis sich das Schmerzmuster immer tiefer in dein System einbrennt. Schmerz ist ein Signal deines Körpers – lerne, es richtig zu interpretieren und antworte mit den passenden Bewegungsreizen statt mit Stillstand. Je früher du die muskulären Spannungen löst, desto schneller kann dein Körper den Alarmschmerz wieder „abschalten“.

Schau dir jetzt das Video an und mache die Übungen direkt mit. Achte dabei genau auf die Ausführung und die Intensität (sie sollte im Bereich des „Wohlfühlschmerzes“ liegen, den du gerade noch ruhig veratmen kannst).

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​Du kommst bei den Übungen nicht weiter oder die Schmerzen sind zu stark?

Manchmal sitzen die Spannungen so tief, dass ein manueller Impuls durch die Osteopressur nötig ist, um den Weg für die Übungen frei zu machen.
Als zertifizierter Liebscher & Bracht Schmerzspezialist unterstütze ich dich gerne persönlich in meiner Praxis in Rostock oder Halle. Vereinbare einfach einen Termin und wir schauen uns deine individuelle Situation gemeinsam an.

Thomas Aust - Liebscher & Bracht Schmerztherapie in Rostock

Hallo, mein Name ist

Thomas Aust

Ihr Partner für ein schmerzfreies Leben

Als zertifizierter Liebscher & Bracht Schmerztherapeut begleite ich Sie mit Empathie und fachlicher Expertise auf Ihrem Weg aus dem Schmerz. Meine eigene Geschichte vom Schmerzpatienten zum Therapeuten treibt mich täglich an, Ihnen die bestmögliche „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu bieten – präzise, nachhaltig und individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

​So erreichen Sie mich:

Möchten Sie den ersten Schritt in ein beweglicheres Leben gehen? Sie können Termine ganz einfach telefonisch vereinbaren.

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Hinweis: Die gezeigten Übungen dienen der Prävention und allgemeinen Gesundheitsförderung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung bei akuten medizinischen Problemen.

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