Viele Menschen sind fassungslos: Sie wandern regelmäßig, fahren Rad oder gehen joggen – und erhalten dennoch die Diagnose Arthrose. Oft hört man dann: „Ich habe mich doch immer bewegt, wie kann das sein?“
​Die Antwort liegt in einem entscheidenden Unterschied, den wir in der Schmerztherapie täglich sehen: dem Unterschied zwischen Bewegung und Beweglichkeit.

​Das Missverständnis: „Wer rastet, der rostet“ – reicht das?

​Der Volksmund hat recht, aber er ist unvollständig. Bewegung ist der Treibstoff für unsere Gelenke, da der Knorpel nur durch Be- und Entlastung (wie ein Schwamm) mit Nährstoffen versorgt wird.
​Doch hier kommt das Problem: Wenn du dich zwar viel bewegst, dabei aber nur einen Bruchteil der anatomisch möglichen Gelenkwinkel nutzt, entstehen muskulär-fasziale Verkürzungen. Deine Muskeln und Faszien „erstarren“ in einem engen Aktionsradius.

Das Prinzip der „Gelenk-Gefangenschaft“

Stell dir dein Gelenk wie ein Scharnier vor. Wenn die umliegenden Muskeln und Faszien durch einseitigen Alltag oder Sport zu hohe Spannungen aufbauen, ziehen sie die Gelenkflächen mit enormer Kraft zusammen.

  • Die Spannung steigt:
    Die Muskulatur ist so „fest“, dass das Gelenk unter Dauerdruck steht.
  • Der Verschleiß beginnt:
    Wenn du dich nun in diesem Zustand viel bewegst (z.B. 10.000 Schritte gehst), reibt Knorpel auf Knorpel unter viel zu hohem Druck.
  • Die Quittung:
    Der Knorpel wird regelrecht zerrieben und die Knorpelsubstanz wird immer weniger. Arthrose entsteht.

​Das bedeutet: Bewegung in einem „unfreien“ Gelenk beschleunigt den Verschleiß, statt ihn zu verhindern.

Die Lösung: Erst die Freiheit, dann die Belastung

Der Schlüssel zur lebenslangen Gelenkgesundheit ist die volle Beweglichkeit. Erst wenn deine Gelenke wieder „frei“ sind – also die muskulär-fasziale Spannung so normalisiert ist, dass der Gelenkspalt weit genug bleibt –, ist Bewegung wirklich gesund.

  • Beweglichkeit: Sorgt dafür, dass die Spannungen rund um das Gelenk ausgeglichen sind.
  • Bewegung: Nutzt diesen freien Raum, um den Knorpel zu ernähren.

Wenn die Gelenke frei sind, darfst und sollst du alles an Bewegung machen, was dir Freude bereitet. Ohne die Angst, dich „kaputt“ zu machen.

Wie wir das erreichen (Der Liebscher & Bracht Ansatz)

​In meiner Praxis arbeiten wir genau an diesem Fundament. Wir nutzen die Osteopressur, um die akuten Alarmschmerzen zu löschen, und kombinieren dies mit speziellen Engpassdehnungen. Das Ziel: Deine Gelenke aus der „Gefangenschaft“ zu befreien, damit Bewegung wieder das wird, was sie sein sollte: pure Lebensenergie ohne degenerativen Verschleiß.

​Dein Weg zurück in die Freiheit

​Spürst du eine „Steifheit“ in den Gelenken oder/und wurde bei dir bereits Arthrose diagnostiziert, obwohl du aktiv bist?
Wenn du das Gefühl hast, alleine nicht weiterzukommen, oder eine gezielte therapeutische Unterstützung mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht wünschst, lass uns gemeinsam schauen, wo deine muskulären Spannungen den Verschleiß forcieren.

Vereinbare dazu einen Termin in meiner Praxis und wir arbeiten gemeinsam daran, deine Beweglichkeit wieder herzustellen.

Thomas Aust - Liebscher & Bracht Schmerztherapie in Rostock

Hallo, mein Name ist

Thomas Aust

Ihr Partner für ein schmerzfreies Leben

Als zertifizierter Liebscher & Bracht Schmerztherapeut begleite ich Sie mit Empathie und fachlicher Expertise auf Ihrem Weg aus dem Schmerz. Meine eigene Geschichte vom Schmerzpatienten zum Therapeuten treibt mich täglich an, Ihnen die bestmögliche „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu bieten – präzise, nachhaltig und individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

​So erreichen Sie mich:

Möchten Sie den ersten Schritt in ein beweglicheres Leben gehen? Sie können Termine ganz einfach telefonisch vereinbaren.

für Halle & Umgebung:

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Hinweis: Die gezeigten Übungen dienen der Prävention und allgemeinen Gesundheitsförderung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung bei akuten medizinischen Problemen.

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