Kennst du das? Der Tag beginnt, du willst aus dem Bett aufstehen, und ein stechender Schmerz im Knie bremst dich sofort aus. Oder du stehen vor der Treppe und überlegst kurz, ob es einen Fahrstuhl gibt, weil jede Stufe nach oben oder unten Schmerzen bereitet.
​Viele Betroffene glauben, ihr Knie sei „kaputt“ – verschlissen durch das Alter oder/und Überlastung. Doch die gute Nachricht ist: In den meisten Fällen liegt die Ursache nicht allein in der sichtbaren Struktur des Gelenks, sondern in der unsichtbaren Spannung seiner Umgebung.

Diagnose Arthrose: Das Problem mit dem Röntgenblick

​Wenn Du mit diesen Beschwerden einen Arzt aufsuchst, führt der Weg fast immer über bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Röntgen oder MRT. Die Diagnose lautet dann nicht selten: Meniskusschaden, Knorpelabrieb oder sogar fortgeschrittene Arthrose.

​Hier entsteht jedoch oft ein logisches Missverständnis:

  • Was man sieht:
    Verschleiß, engere Gelenkspalten und knöcherne Veränderungen. Diese strukturellen Schäden sind real und auf dem Bild deutlich erkennbar.
  • Was man NICHT sieht:
    Die enormen Zugkräfte durch „verkürzte“ Muskeln und „verfilzte“ Faszien. Diese muskulär-faszialen Spannungen sind in herkömmlichen bildgebenden Verfahren grundsätzlich nicht sichtbar und finden demzufolge auch keine Beachtung.
  • Die Folge:
    Der sichtbare Schaden (z. B. die Arthrose) wird als Ursache diagnostiziert. Aus Sicht von Liebscher & Bracht ist dieser Schaden nicht die Ursache des Schmerzes, meistens jedoch die Folge jahrelanger zu hoher Druckbelastung. Oder als Metapher ausgedrückt:
    ​„Man therapiert oft das Loch im Reifen, übersieht aber die Scherben auf der Straße, über die man täglich fährt.“

​Die Ursache: Der „unsichtbare Schraubstock“

​Nach unserer Schmerztheorie ist der Schmerz beim Treppensteigen ein Alarmschmerz (der warnen soll). Er ist die Reaktion des Körpers auf eine mechanische Überlastung:

  • Die Belastungsspitze:
    Beim Treppensteigen oder Aufstehen müssen die Oberschenkelmuskeln kraftvoll kontrahieren. In diesem Moment zieht sich der muskuläre „Schraubstock“ um das Knie so fest zusammen, dass der Druck auf die Gelenkflächen kritisch wird.
  • Die Warnleuchte:
    Ihr Gehirn registriert diesen gefährlichen Druckanstieg auf das Gelenk. Um das Gelenk vor weiterer Zerstörung zu schützen, schaltet es den Schmerz ein – wie eine rote Warnleuchte, die signalisiert: „Stopp, nimm den Druck raus!“
    ​Das Fazit: Auch wenn der Knorpel bereits abgenutzt ist, kann der Schmerz verschwinden, sobald die „unsichtbare“ Spannung gesenkt wird.

​Die Lösung: Den Druck vom Knie nehmen

Anstatt das Gelenk nun als „defektes Bauteil“ zu betrachten, arbeiten wir an der tatsächlichen Ursache, den zu hohen Spannungen.

Die Liebscher & Bracht Therapie setzt genau hier an:

  1. Osteopressur:
    Durch gezielten Druck auf Knochenrezeptoren geben wir dem Gehirn das Signal, die muskuläre Sannung zu senken. Der Alarmschmerz lässt oft schon in der ersten Sitzung spürbar nach – ganz ohne Medikamente oder Operation.
  2. Engpassdehnungen:
    Sie lernen spezifische Übungen, um den „Schraubstock“ dauerhaft offen zu halten. So bekommt das Gelenk wieder den Raum, den es für eine schmerzfreie Funktion benötigt.
  3. Faszien-Rollmassage:
    Wir lockern das verklebte Gewebe manuell, um den Stoffwechsel im Knie zu aktivieren und die Geschmeidigkeit zu erhöhen.

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Dein Weg in mehr Schmerzfreiheit und Beweglichkeit

Eine Diagnose auf einem Röntgenbild muss kein Endurteil sein. Auch mit Arthrose oder Meniskusveränderungen ist ein schmerzfreier Alltag möglich, wenn wir das muskuläre Gleichgewicht wiederherstellen.
​In meiner Praxis unterstütze ich dich gerne dabei, aus der Spirale von Schmerz – Schonhaltung – noch mehr Schmerz auszusteigen. Lass uns gemeinsam schauen, wie viel Beweglichkeit und Lebensqualität wir in deinem Knie reaktivieren können.

Thomas Aust - Liebscher & Bracht Schmerztherapie in Rostock

Hallo, mein Name ist

Thomas Aust

Ihr Partner für ein schmerzfreies Leben

Als zertifizierter Liebscher & Bracht Schmerztherapeut begleite ich Sie mit Empathie und fachlicher Expertise auf Ihrem Weg aus dem Schmerz. Meine eigene Geschichte vom Schmerzpatienten zum Therapeuten treibt mich täglich an, Ihnen die bestmögliche „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu bieten – präzise, nachhaltig und individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

​So erreichen Sie mich:

Möchten Sie den ersten Schritt in ein beweglicheres Leben gehen? Sie können Termine ganz einfach telefonisch vereinbaren.

für Halle & Umgebung:

+49(0) 34604 - 928672

für Rostock & Umgebung:

+49(0) 381 - 51079743

Hinweis: Die gezeigten Übungen dienen der Prävention und allgemeinen Gesundheitsförderung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung bei akuten medizinischen Problemen.

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