
Hast du dich jemals gefragt, warum wir ständig von künstlichen Hüften oder Knie-Operationen hören, aber fast nie von einer Ellenbogen-Prothese aufgrund von Verschleiß?
Der Grund ist so simpel wie genial: Wir benutzen ihn. Und zwar richtig.
Die „Überlebens-Garantie“ für deine Gelenke
Ein 95-jähriger Mensch mag Schwierigkeiten beim Aufstehen haben oder den Rücken nicht mehr gerade bekommen, doch eines kann er fast immer: den Ellenbogen voll beugen und strecken. Warum? Weil er es muss. Sobald wir den Ellenbogen nicht mehr beugen können, erreichen wir unseren Mund nicht mehr. Die Natur hat hier eine biologische Notwendigkeit geschaffen, die uns zwingt, den vollen Bewegungsumfang zu nutzen.
Diese tägliche „Pflichtübung“ beim Essen, Waschen und Kämmen sorgt dafür, dass:
- Die Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere) den Knorpel überall erreicht und ernährt.
- Die Faszie rund um das Gelenk geschmeidig bleibt und nicht verfilzt.
- Die muskulär-fasziale Dynamik im Gleichgewicht bleibt.
Stillstand ist der Tod des Knorpels
Arthrose ist im Ellenbogen statistisch gesehen eine Seltenheit. Das ist kein Zufall, sondern der lebende Beweis für eine fundamentale Erkenntnis der modernen Schmerztherapie:
Die freie Beweglichkeit ist die Grundvoraussetzung dafür, dass ein Gelenk gesund alt werden kann.
Verschleiß entsteht meist nicht durch „Abnutzung“ (zu viel Bewegung), sondern durch einseitige Belastung und mangelnde Endgradigkeit.
Wenn wir die Beweglichkeit unserer Gelenke wie die Hüfte oder die Wirbelsäule nur noch in einem kleinen Teil, (ca.10–15% ihres Potenzials) nutzen, „verhungert“ der Knorpel in den ungenutzten Bereichen. Er wird spröde und dünner.
Da der Knorpel selbst keine Nerven besitzt, spüren wir den Verschleiß dort nicht direkt – doch unser Gehirn registriert die drohende Schädigung durch den steigenden Druck. Es sendet daraufhin Alarmschmerzen in die umliegende Muskulatur und Faszie, um uns zu warnen und das Gelenk zu schützen.
Die gute Nachricht: Der Weg ist umkehrbar
Der Ellenbogen zeigt uns, was möglich ist. Und das Beste daran: In den meisten Fällen ist der Prozess der Einsteifung und des damit verbundenen Schmerzes reversibel.
Indem wir die festgefahrenen Spannungsmuster in der Muskulatur und den Faszien lösen, geben wir dem Gelenk seinen natürlichen Spielraum zurück. Wir simulieren für die Hüfte oder das Knie quasi den „Ellenbogen-Effekt“: Wir bringen sie zurück in die volle, endgradige Bewegung.
Mit Liebscher & Bracht zurück zur vollen Funktion
In meiner Praxis in Rostock und Halle nutzen wir genau diesen Mechanismus. Durch die gezielte Osteopressur werden die Alarmschmerz-Rezeptoren im Gehirn „umprogrammiert“. In Kombination mit speziellen Engpassdehnungen sorgen wir dafür, dass deine Gelenke wieder das tun können, wofür sie gebaut wurden: sich frei bewegen.
Wenn wir die Spannungen normalisieren, verschwindet oft auch der Schmerz – weil die Ursache (der zu hohe Druck auf das Gelenk) beseitigt wird.
Persönliche Unterstützung in meiner Praxis
Ob Schulter, Nacken, Hüfte oder Knie, …, die Liebscher & Bracht Übungen und Techniken zur Selbsthilfe sind ein mächtiges Werkzeug. Wenn du jedoch merkst, dass du alleine nicht weiterkommst, die Spannungen zu fest sitzen oder du dich unsicher bei der Ausführung bist, helfe ich dir gerne persönlich weiter.
In meinen Praxen in Rostock und Halle schauen wir uns gemeinsam an, wo deine Blockaden liegen, und lösen die Spannungen gezielt auf.
Hallo, mein Name ist
Thomas Aust
Ihr Partner für ein schmerzfreies Leben
Als zertifizierter Liebscher & Bracht Schmerztherapeut begleite ich Sie mit Empathie und fachlicher Expertise auf Ihrem Weg aus dem Schmerz. Meine eigene Geschichte vom Schmerzpatienten zum Therapeuten treibt mich täglich an, Ihnen die bestmögliche „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu bieten – präzise, nachhaltig und individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
So erreichen Sie mich:
Möchten Sie den ersten Schritt in ein beweglicheres Leben gehen? Sie können Termine ganz einfach telefonisch vereinbaren.
für Halle & Umgebung:
für Rostock & Umgebung:
+49(0) 381 - 51079743
Hinweis: Die gezeigten Übungen dienen der Prävention und allgemeinen Gesundheitsförderung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung bei akuten medizinischen Problemen.
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